Team 2 nimmt bei eisigen Temperaturen einen Zähler aus Harthausen mit, nachdem man zwei Mal einen Rückstand aufgeholt hatte, und am Ende mit dem Schiedsrichter und dessen Aberkennung des Siegtors hadern musste.
Beide Teams gönnten sich kein Abtasten, mit dem Anpfiff auf dem Harthausener Kunstrasenplatz war direkt Feuer in der Partie. Die Blauen hatten früh in der Begegnung den Führungstreffer auf dem Fuß, Luis Kronewitter nach schöner Hereingabe von Wendl, und der aushelfende David Mergl scheiterten jedoch am gut reagierenden TSV-Keeper. Im Gegenzug war die VfB-Elf defensiv noch nicht auf dem Platz. Über die rechte Abwehrseite brach der TSV mehrmals durch und erzielte per Doppelschlag in der 20. (1:0) und 21. Minute (2:0) die frühe Führung. Nachdem das Pressing der Hausherren nachließ, verstärkte die 2. Mannschaft dann auch das eigene Aufbauspiel, zeigte eine tolle Moral und meldete sich eindrucksvoll zurück. Ahmet Celebi war der Matchwinner im ersten Durchgang, er erkannte in der 32. Minute einen schlechten Rückpass, erlief diesen und blieb im Duell mit dem TSV-Torhüter cool (2:1, 32.). Nur wenige Minuten später wurde Celebi erneut frei gespielt, und schob den Ball lässig ins Netz zum 2:2 Ausgleich (40.), was auch den Halbzeitstand bedeutete. Im zweiten Durchgang wurde die Spielfreude beider Mannschaften, die bis dahin auf Augenhöhe agierten, erheblich gedämpft. Der leitende Schiedsrichter wirkte stellenweise überfordert, hatte großen Einfluss auf die Partie und unterbrach den Spielfluss nahezu permanent durch fragliche Foulentscheidungen. Ein solcher Pfiff nutzte der TSV, als ein nicht nachvollziehbarer Freistoß vor dem VfB-Strafraum gegeben wurde. Den scharf getretenen Ball fälschte ein Spieler unglücklich ins lange Eck des VfB-Tors zur erneuten 3:2 Führung ab (56.). Positiv ist auch hier dass man sich erneut zurück kämpfte. Tobias Kaufmann nahm sich in der 75. Minute ein Herz und jagte den Ball aus 15 Metern und spitzem Winkel zum erneuten 3:3-Ausgleich in die Maschen. Bis zum Schluss blieb die Partie hart umkämpft, aber mit wenigen Strafraumszenen aufgrund des mangelnden Spielflusses. Nach einem eigenen Freistoß in der Nachspielzeit erzielte Finn Henkes noch den vermeintlichen Siegtreffer, welcher auch verdient gewesen wäre, jedoch nahm der Unparteiische den Treffer wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung zurück, sodass es am Ende bei der Punkteteilung blieb.
Kader: Schöllkopf, Schneider, Wendl, Kittelberger, Hahn, Mergl (88. Palesch), Kaufmann, Henkes, Hübbers, Kronewitter, Celebi (75. Moreira) — Menyhart, Schrade, Hasenöhrl, Stork.
MSchö
