Aktive Mannschaften: TSV Raidwangen – VfB Neuffen II 4:0 (0:0)

Gegen den Tabellenführer der Kreisliga B5 schlägt sich Team 2 wacker und hält knapp eine Stunde lang die Null, muss sich am Ende aber geschlagen geben.

Gegen den Primus der Liga startete die Wörner/Wörz-Elf defensiv ausgerichtet in die Partie. Die erste Aktion im Spiel gehörte aber direkt den Blauen, man spielte sich über den rechten Flügel gut durch und flankte nach innen, verpasste aber den Abschluss. Nach und nach wurde Raidwangen stärker, der VfB hielt kämpferisch aber sehr gut dagegen. Einzig bei einem Schuss an den Pfosten in der Anfangsphase hatte man Glück. Immer wieder konnte man auch eigene Entlastungsangriffe nach vorne setzen, bei denen vor allem Ben Schweizer und Youngster David Mergl mit viel Tempo der Roigl-Abwehr alles abverlangten. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit ging es torlos in die Pause. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Raidwangen den Druck deutlich und kam im Minutentakt gefährlich vor das Neuffener Tor. VfB-Keeper Manuel Schöllkopf hielt seine Farben bei einigen Abschlüssen der Heimmannschaft gut im Spiel, nach knapp einer Stunde war man dann allerdings das erste mal geschlagen. Nach einer präzisen Flanke ins Zentrum stand Torben Stingl goldrichtig und köpfte gekonnt zum 1:0 ein (55.). Es folge ein weiterer Treffer zum 2:0, bei dem der TSV-Rechtsaußen an der Strafraumkante nach innen zog und trocken ins linke Eck abzog (2:0, 57.). Auf dem großen Rasenplatz schwanden die Kräfte bei der 2. Mannschaft, sodass man nach vorne nicht mehr viel ausrichten konnte. Raidwangen machte dann kurz vor Schluss mit zwei weiteren Toren zum 3:0 (77.) und 4:0 (86.) den Deckel auf das Spiel drauf. Trotz der Niederlage kann die Mannschaft vor allem auf eine gute erste Hälfte aufbauen und hat sich trotz des deutlichen Ergebnisses gut verkauft, was für die schwierige Zielgerade der Saison weiter Hoffnung gibt.
Kader: Schöllkopf, Kittelberger, Hahn (86. Stöcker), Schneider, Wendl, Nuffer (78. Stork), Henkes, Bader, Tuncbilek, Schweizer B. (46. Hübbers), Mergl (79. Scheu) – Menyhart
MSchö