Team 2 liefert im Nachholspiel gegen den TVT großen Kampf, muss am Ende aber mit leeren Händen aus Tischardt zurückkehren.
Die Zuschauer in Tischardt sahen ein sehr intensiv geführtes Spiel mit vielen Fouls, Nicklichkeiten und auch der ein oder anderen Provokation auf dem Feld. Von Beginn an war also Feuer in der Partie, die Blauen hatten den Start ins Spiel aber komplett verschlafen. Bereits nach wenigen Sekunden kam der TVT zum ersten Abschluss, VfB-Keeper Schöllkopf klärte den Schuss zum Eckball. Die Ecke wurde anschließend zwar verteidigt, der folgende Nachschuss aus ca. 10 Metern fand aber abgefälscht den Weg ins VfB-Tor zum 1:0-Rückstand (1.). Weiter spielte vor allem Grün, der VfB tat sich schwer gegen die langen Bälle konsequent zu stehen. Wenig später war TVT-Stürmer Katzameier erneut durch und wurde an der Strafraumkante unnötig gelegt. Sehr Strittig, ob innerhalb oder außerhalb des Sechzehners, der Schiedsrichter zeigte jedenfalls auf den Punkt, und der fällige Elfmeter wurde sicher zum 2:0 verwandelt (14.). Der frühe Rückstand war dann der Weckruf für die Mannschaft, denn anschließend war man viel besser im Spiel und auch spielerisch die bessere Mannschaft. Nick Schweizer mit einem Pfostenknaller hatte den Anschluss auf dem Fuß (30.). Noch vor der Halbzeit konnte man verkürzen, Ben Schweizer wurde auf dem rechten Flügel frei gespielt, er flankte den Ball auf den langen Pfosten, wo erneut Nick Schweizer als erster am Ball war und diesen über die Linie drückte (2:1, 41.). Nach der Aktion war Tischardt im Glück, als eine Beleidigung in Richtung eines Neuffener Spielers nur mit der Gelben Karte geahndet wurde. Nach dem Seitenwechsel zog sich Tischardt etwas defensiver zurück und die Blauen hatten noch mehr vom Spiel. Man erarbeitete sich einige weitere Chancen und hatte den Ausgleich mehrfach auf dem Fuß. Ein flach getretener Freistoß von Justin Bader wurde vom TVT-Keeper gerade noch abgewehrt (74.), ein Abschluss von Levin Tuncbilek etwas zu zentral (77.), und schließlich rutschte Dennis Nuffer nach scharfer Hereingabe knapp am Ball vorbei (83.). Tief in der Nachspielzeit, und mitten in die Drangphase der Spadelsberg-Elf, setzte Tischardt dann einen Konter, nach mustergültiger Flanke köpfte der Stürmer zum entscheidenden 3:1 ein (90.+4). Mund abwischen und weiter geht’s, war die Meinung der Mannschaft nach dem Spiel. Der sehr gute Einsatz im Spiel darf Mut machen für die kommenden drei verbleibenden Partien, in denen jeder Punkt und jedes Tor zählt, um sich in der Tabelle gut zu platzieren.
Kader: Schöllkopf, Kittelberger, Hahn (78. Scheu), Wendl (67. Weiß), Schneider, Nuffer (75. Schaich), Bader, Tuncbilek, Schweizer B. (67. Döbler), Schweizer N., Mergl (70. Hübbers) – Stork, Celebi
MSchö
